Ungewöhnlicher Hybrid-Schweizer
Ob Rinspeed oder Sbarro: Ausgefallene Design-Ideen scheinen in der Schweiz besonders gut zu gedeihen. Der für seine extravaganten Kreationen bekannte Designer Franco Sbarro zeigt nun auf Genfer Auto-Salon (5. bis 15. März 2009) sein jüngstes Werk, den Orbital Hybrid.
Der Name des Konzeptfahrzeugs soll an jene legendäre Erfindung erinnern, die Sbarro im Jahr 1989 vorstellte: das nabenlose Rad, auch "Orbitalrad" genannt. Die spezielle Technik kommt auch beim Orbital Hybrid zum Einsatz. Dort beherbergen vier Räder ohne Nabe sowohl den Sechszylinder-Verbrennungsmotor mit 160 PS als auch zwei Elektromotoren mit jeweils zehn PS. An Bord ist ein manuelles Sechsgang-Getriebe. Das Gewicht des Fahrzeug gibt Sbarro mit 450 Kilogramm an.
Information ohne AblenkungIm Innenraum des Roadsters kommt neueste Informationstechnologie der US-Firma Delphi zum Einsatz. Entwicklungsziel ist ein so genanntes "Human Machine Interface" zur vereinfachten Kommunikation des Fahrers mit dem Fahrzeug. Wie so etwas aussehen könnte, demonstriert ein Display mit 3D-Grafik in der Mittelkonsole. Unterstützt wird die Bedienung durch "Force Feedback", die haptische Rückmeldung des Eingabegeräts auf Befehle. Neu ist zudem ein Head-Up-Display: Es arbeitet nicht wie andere Systeme mit Spiegeln, sondern nutzt Mikrostrukturen und Lasertechnik. Damit soll ein virtuelles Bild erzeugt werden. Ziel ist es, die Technologie zu einem Massenprodukt zu machen.