Anzeige

Neu: V12-Supersportcoupé Aston Martin One-77

Der scharfe Brite soll über 700 PS bekommen
Mehr als 700 PS in schnittiger Verpackung: Der One-77 wird einem exklusiven Kundenkreis vorbehalten sein. Auf dem Genfer Auto-Salon 2009 geben die Engländer einen Ausblick auf den kommenden Supersportwagen
Genf (Schweiz), 12. März 2009 -

Ein Aston Martin war und ist etwas Besonderes. Mit dem One-77 zeigt die britische Sportwagenschmiede auf dem Auto-Salon in Genf (5. bis 15. März 2009), dass es noch exklusiver geht. Und so gibt sich das Unternehmen auch selbstbewusst: Der One-77 sei die Quintessenz der Ingenieurs- und Designerfahrung der Marke und wird als ultimativer Sportwagen aus dem Hause Aston Martin gesehen.

Auf dem Auto-Salon 2009 in Genf zeigt Aston Martin den One-77
Auf dem Auto-Salon 2009 in Genf zeigt Aston Martin den One-77
Vorbild aus dem Rennsport

Laut Chris Porritt, dem Projektleiter des One-77, hat man sich an den Rennwagen der DTM orientiert. Aus diesem Grund wird der Motor im schnittig gezeichneten Neuling vorne eingebaut, seine Kraft wird über die Hinterräder abgegeben. Der Motor baut auf dem Aggregat mit zwölf Zylindern und sechs Liter Hubraum auf, das aus bestehenden Modellen wie dem DB9 und dem V12 Vantage bekannt ist. Allerdings wird es für den One-77 in Leistung und Hubraum gesteigert, Ziel sind über 700 PS aus 7,3 Liter Hubraum. Gemeinsam mit den Spezialisten von Cosworth konnte man das Gewicht des Motors bereits um 25 Prozent senken. Die Kraftübertragung erfolgt über ein automatisiertes Sechsgang-Getriebe mit Schaltpaddeln am Lenkrad. Für Verzögerung sorgen Keramikbremsen.

Aufwendiges Fahrwerk

Besonders viel Mühe hat sich Aston Martin bei der Konstruktion des Fahrwerks gegeben. An jedem Rad kommen doppelte Querlenker zum Einsatz. Vom Rennsport abgeguckt hat man horizontal liegende Stoßdämpfer, mit deren Hilfe eine flachere Karosseriegestaltung möglich wird. Stößelstangen übertragen die vertikal wirkenden Kräfte. Erstmals in einem Straßenfahrzeug werden die Dämpfer über Steuerschieber verstellt. Bei der Auslieferung wird dann die Aufhängung des Autos individuell nach den Wünschen des Fahrers angepasst. Dieser kann wählen, ob er lieber einen komfortablen GT haben möchte oder einen Renner für die Nürburgring-Nordschleife vorzieht.

Besonders markant: Die Lufteinlässe an den Vorderrädern
Besonders markant: Die Lufteinlässe an den Vorderrädern
Marktstart noch offen

Noch hält sich Aston Martin bedeckt, wann und zu welchem Preis der One-77 auf den Markt kommen wird. Bekannt gegeben wurden bislang nur einige Eckdaten: So soll der One-77 unter 1.500 Kilogramm wiegen, in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 spurten und eine Spitze von mindestens 320 km/h erreichen. Außerdem wird die Stückzahl limitiert sein, wahrscheinlich ist eine Begrenzung auf 77 Stück, wie der Modellname nahe legt.

Neu: V12-Supersportcoupé Aston Martin One-77


Bilder zum Vergrößern anklicken
Auf dem Auto-Salon 2009 in Genf zeigt Aston Martin den One-77
Besonders markant: Die Lufteinlässe an den Vorderrädern
Die Heckpartie folgt der aktuellen Aston-Martin-Formensprache
Unter der Haube wird ein Zwölfzylinder mit 7,3 Liter Hubraum arbeiten
Aston Martin kündigt eine limitierte Auflage des One-77 an
Aggressiver Look: Der Supersportwagen drückt auch optisch seine Kraft aus
Typischer Bolide: Kurze Überhänge und eine flache Frontscheibe
Das Heck wird von einem großen Diffusor dominiert
Auffällige Sicken in der Motorhaube und Lufteinlässe in der Schürze
Aston Martin One-77: Ein supersportliches V12-Coupé
Der scharfe Brite soll über 700 PS bekommen
1 von 2 vor >>